Treuer Festgast

Gerhard Tiegel feierte seinen Geburtstag in der Heide!

Freundschaft entstand durch gemeinsame Radtouren

Seit 16 Jahren ist Gerhard Tiegel Teilnehmer unserer Radtour während der Heideblütenfestwoche. Per Zug reist er, samt seines Fahrrades, aus Bad Düben in Sachsen bis nach Soltau an. Sein Quartier schlägt er stets im Heidekreis in Bispingen, Heber oder Hützel auf.
Seit August 2010 führt Eckhard Freiwald unsere Fahrradtour und erinnert sich gut an die erste gemeinsame Tour mit Gerhard Tiegel.
Nach der Kaffeepause im Marxener Paradies, zurück über die Oldendorfer Totenstatt, überraschte ein Wolkenbruch die Radfahrer am Amelinghausener Ortseingang. Alle wurden klitschnass. Gerhard Tiegel wollte jedoch noch zurück nach Bispingen radeln. Freiwald überredete Tiegel mit zu ihm nach Hause zu kommen und sich nach einer kurzen Erholungsphase mit dem Auto samt Fahrradanhänger zurück nach Bispingen bringen zu lassen. Seit diesem Tag besteht die Freundschaft der beiden.
Zu einem ganz besonderen Anlass und trotz Ausfall des Heideblütenfestes zog es den Sachsen auch in diesem Jahr wieder in die Lüneburger Heide. Anfang Oktober feierte Gerhard Tiegel seinen 100. Geburtstag und lud Marianne und Eckhard Freiwald in eine Bispinger Gaststätte ein.
Der Heideblütenfestverein gratuliert Gerhard Tiegel ebenfalls herzlich zu diesem Jubiläum und hofft auf ein Wiedersehen beim 71. Heideblütenfest in Amelinghausen.

 

Foto Marianne Freiwald / Text Marie-Luisa Ehrlich

Heidekönigin besucht Heide Himmel

Die amtierende Amelinghäuser Heidekönigin Leonie Laryea und ihr Hofstaat besuchten den Baumwipfelpfad

Königlichen Besuch hatte der Baumwipfelpfad „Heide Himmel“ kürzlich.

Amelinghausens Heidekönigin Leonie Laryea und ein Teil ihres Hofstaates waren nach Nindorf angereist, um den Ausblick über die herbstliche Heidelandschaft zu genießen. „Ich bin zum ersten Mal hier und überrascht, wie schön der Blick vom Aussichtsturm ist“, sagte die Heidekönigin, die den Ausflug sichtlich genoss. Ihre Prinzessinnen und Hofdamen waren vor allem von den Polar- und Grauwölfen begeistert, die sie vom Baumwipfelpfad aus wunderbar beobachten konnten. Die Wölfe begrüßten den hohen Besuch mit einem eindrucksvollen und anhaltenden Geheul. Der Besuch im „Heide Himmel“ reiht sich für Leonie Laryea in eine ihrer vielen repräsentativen Aufgaben als Heidekönigin ein.

Die 21-jährige Studentin der Soziologie und Erziehungswissenschaften war im August 2019 auf dem traditionellen Amelinghäuser Heideblütenfest zur 71. Heidekönigin gewählt worden und ist bereits das zweite Jahr in Amt und Würden. Das diesjährige Heideblütenfest war - wie viele andere Veranstaltungen auch - den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, folglich konnte auch keine Nachfolgerin gewählt werden. Für Leonie Laryea war das kein Problem - ganz im Gegenteil. „Schon im Januar, als das Corona Virus noch nicht unseren Alltag bestimmt hat, hatte ich mir gedacht, dass es schön wäre, noch ein zweites Jahr im Amt zu bleiben“, sagt die gelernte Erzieherin. Sie genießt die Auftritte in der traditionellen Tracht der Heidekönigin mit der lila Krone aus Heideblüten sehr. „Es macht so viel Freude, unsere schöne Region zu repräsentieren und man lernt so viele neue Menschen kennen - das ist den Zeitaufwand allemal wert.“

Und der ist immens: Bis zu 20 Termine stehen für die Heidekönigin pro Monat in Nicht-Corona-Zeiten an - das Spektrum reicht von Besuchen in Seniorenheimen über Schützenbälle bis hin zu überregionalen Festen und Messen. Ihr Hofstaat mit den zwei sechs Jahre alten Prinzessinnen und den sechs neunjährigen Hofdamen ist natürlich nicht immer dabei, aber auch außerhalb der offiziellen Termine trifft sich die Königin mit ihrem Hofstaat zu gemeinsamen Aktivitäten, wie zum Beispiel zu Bastelnachmittagen oder zum Laternelaufen. Und solche Termine, wie der Besuch im „Heide Himmel“ sind natürlich auch für die jungen Damen eine willkommene Abwechslung.

 

In Corona-Zeiten gehört die Maske zum eigenen Schutz und
zum Schutz der anderen Gäste zum Besuch im Heide Himmel
dazu.

Heidekönigin Leonie Laryea genoss den Ausblick vom 40 Meter
hohen Aussichtsturm über die herbstliche Heidelandschaft.

Die Prinzessinnen und Hofdamen informieren sich an einer
der vielen interaktiven Schautafeln über die Wölfe.

Gab dem Baumwipfelpfad „Heide Himmel“ ein wenig
königlichen Glanz: Heidekönigin Leonie Laryea mit ihrem
Hofstaat.

 

Text & Fotos: Wildpark / Thomas Ix

Neue Autogrammkarten für Heidekönigin Leonie Laryea

Der August 2020 war ungewöhnlich. Etwas fehlte. Doch trotz der allgemeinen Situation freuen wir uns sehr, dass Leonie Laryea und der Hofstaat für das Jahr 2020 / 2021 dem Heideblütenfestverein und der Samtgemeinde Amelinghausen erhalten bleiben.

Die große Resonanz auf unser Gesuch zu geschmückten Bollerwagen für den Sonntag, 23. August 2020, war überwältigend. Besonders erfreuten uns die Meldungen der neuen Wagenbaugruppen.

Leonie wirbt eifrig über Instagram und Facebook für das Heideblütenfest 2021. Für offizielle Anlässe ließ der Heideblütenfestverein neue Autogrammkarten drucken.

Der Heidekönigin und dem Hofstaat stehen bei Auftritten immer Betreuerinnen zur Seite. Für zwei Betreuerinnen sucht der Verein Nachfolgerinnen, die vor allem an den Wochenenden die Heidekönigin und den Hofstaat begleiten. Es ist noch ausreichend Zeit zum Kennenlernen und Einarbeiten der Tätigkeit. Interessierte können im Jahr 2021 auf die bisherigen Betreuerinnen und ihr Wissen zurückgreifen, bevor sie ab dem Jahr 2022 eigenständig diese ehrenamtliche Tätigkeit übernehmen. Wer die Aufgabe der Betreuerin übernehmen möchte, kann sich jederzeit persönlich oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) beim Heideblütenfestverein Amelinghausen melden. Der Verein freut sich auf Anfragen.

Bedanken möchten wir uns bei allen, die den Heideblütenfestverein bisher und weiterhin unterstützen und ihm auch in diesen Zeiten treu bleiben.

 

 

(Foto Victoria Glaser | Text Kerstin Paar)

Amelinghausen feierte mit Heidekönigin die Kanu-Kinopremiere

Wo fand jemals ein Kanukino statt? Vor wenigen Wochen hätte jeder mit der Schulter gezuckt. Autokinos sind bekannt wie Sand am Meer. Aber ein Kanukino ...

 

Bei den ehemaligen Heideköniginnen Irina und Mona konnten sich Gäste auf einem Kanu namentlich verewigen

 

Kanukino statt See brennt

Matthias Schrenk, Betreiber vom Heide-Kanuverleih und Vorstandsmitglied von klick e.V. aus Winsen/Luhe, kam mit seiner Idee auf den Heideblütenfestverein zu. Aufgrund der abgesagten Auftaktveranstaltung "Der See brennt" doch ein Kanukino zu organisieren. Ganz ohne Blütenfeststimmung und Heideflair kann man sich Amelinghausen mitten im August nicht vorstellen. Zusammen mit der Gemeinde war man sich zu den Corona-Regelungen schnell einig und holte dazu alle erforderlichen Genehmigungen ein.

 

 

Gemeinsam packten viele Mitglieder vom Heideblütenfest- und Bockverein, die DLRG Lopautal, Gemeindemitarbeiter und ehrenamtliche Helfer mit an, um diese Veranstaltung unter besonderen Bedingungen abstandsfreundlich durchzuführen.

 

 

Die Fernsehsender NDR und RTL kündigten sich für Filmaufnahmen an. Heidekönigin Leonie, Kanubetreiber Schrenk und Vereinsvorstand Kremer standen für Interviews zur Verfügung. 

 

 

Daneben baute man weiter auf. Die Leinwand musste so platziert werden, dass der Kinofilm nur vom Kanu aus sichtbar war.

 

 

Der Kapitän der Kanuflotte fuhr fast alle Kanus an den Lopausee und reihte sie nebeneinander. Das ermöglichte ein zügiges Einsteigen auf den Lopausee.

 

 

 

 

Zur Vermeidung von Gruppenbildung sperrte man Wegstrecken am Lopausee komplett ab. 

"Da halfen wirklich alle zusammen und wir hatten das große Glück, dass keine Zaungäste kamen", informierte Christian Kremer, 1. Vorsitzender des Heideblütenfestvereines. 

 

 

 

Kremer bekam von Heidebock Falko Schwimmflügel überreicht, "er möge niemals untergehen und zur Sicherheit soll er lieber die Schwimmflügel tragen." Lachend standen sich beide gegenüber und pusteten einen Flügel auf. 

 

 

links Heidebock Falko Gardlo, rechts Christian Kremer

 

Im Vorfeld informierte Schrenk auf der Homepage ausführlich über die Spielregeln, "wenn wir alle zusammenhalten, dann ist es leichter, eine mögliche Wiederholung durchzuführen oder an einem anderen Ort das Kanukino erneut zu veranstalten. Wir alle sitzen durch die Covid-19-Pandemie in einem Boot, können aber uns gegenseitig unterstützen und helfen." Daher ermunterte er die Gäste, die heimische Gastronomie am Lopausee für den gemütlichen Kinoabend im Kanu zu nutzen. 

 

Matthias Schrenk, Heide-Kanu-Verleih aus Oldendorf/Luhe

 

Feines Popcorn und leckere Häppchen bot das Café Seestübchen an

 

Heidekönigin Leonie und Heidebock Falko begrüßten die Gäste in den Kanus. Beide hatten an dem Abend sehr viel Spaß und genossen die entspannte Atmosphäre. Leonie meinte, "ich danke allen für ihren Zuspruch und die netten Begegnungen, die ich bisher hatte. Ich freue mich mit allen auf das nächste Amtsjahr." Wie der Heidebock erklärte sich Leonie bereit, dem Heideblütenfestverein ein weiteres Jahr als Heidekönigin zur Verfügung zu stehen. "Ich mache das mit großer Freude und Dankbarkeit."

 

 

Zur Einstimmung auf den Kinofilm, "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling, konnte man als Vorprogramm das Duo Johnnieasy gewinnen. Jonas und Torben sangen und spielten auf der Gitarre. Ihre Songs schallten über den See und die Akustik war inmitten der Naturkulisse großartig. 

 

 

Alle Kanuten hielten ausreichend Abstand zueinander. Gewichte an den Kanus sorgten für den sicheren Stand und kein Abtreiben aufgrund einer Strömung.

 

 

 

Als die Abenddämmerung einbrach, startete der Kinofilm. Diesen wählte Leonie aus einer kleinen Auswahl aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allen Besuchern, Unterstützern und Helfern, aber auch Matthias Schrenk, dem Ideengeber des Kanukinos, möchten wir herzlichst "Danke" sagen für diesen gelungenen Abend und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

 

 

(Fotos Victoria Glaser | Text Kerstin Paar - 15. August 2020)

 

 

 

Heideblütenfest-Stimmung trotz Festausfall

Liebe Wagenbauer des Heideblütenfestes, liebe neue interessierte Gruppen und Vereine!
Wir, vom Vorstand des Heideblütenfestvereins, können uns einen August ohne das Heideblütenfest, die Wahl der Heidekönigin und den großen Festumzug mit euren geschmückten Wagen kaum vorstellen.

Sicherlich geht es vielen von euch ähnlich und die ersten Ideen, Themen und Motive für eure Festwagen wurden vielleicht sogar schon besprochen und angegangen.
Aber vielleicht könnt ihr dazu beitragen, dass es im August nicht so traurig wird und unser Ort trotzdem ein bisschen Heideblütenfest-Stimmung verbreitet?
Die Idee ist, dass jede Wagenbaugruppe kleine Festwagen in Bollerwagengröße gestalten. Besonders würden wir uns auch über die Teilnahme neuer Vereine und Gruppierungen freuen! Diese Wagen können dann auf den bisherigen Schauplätzen an der Bundesstraße aufgereiht werden. Fertigstellung der Wagen wäre der Tag unseres eigentlichen Festumzuges - Sonntag, der 23.08.2020!
Gebt uns bitte kurzfristig eine Rückmeldung, ob ihr und eure Wagenbaugruppen sich an dieser Aktion beteiligen wollt. Gerne per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Voraussetzung ist, dass bei der Umsetzung dieser Idee die geltenden Bestimmungen der Bundesregierung zur Einschränkung der Corona-Pandemie eingehalten werden!
Macht mit und verbreitet Heideblütenfest-Stimmung im August.

Euer Heideblütenfestverein

 

Leicht kann ein Bollerwagen verkleidet werden - (Foto Victoria Glaser)

Partner und Freunde

Der Heideblütenfestverein ist bei der Ausrichtung seines Festes unter anderem auf Spenden und Zuwendungen aus Wirtschaft, Rat und Verwaltung sowie Privatpersonen angewiesen. Wir erhalten große Unterstützung – vielen Dank dafür! Hier eine Übersicht unserer Partner und Freunde.

Vielen Dank für die Unterstützung!

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